Steinefrenz

 

 

Flüchtlinge aus der Ukraine

 

Zwei Informationen zum Thema, eine die Hoffnung macht, eine die mich persönlich traurig stimmt:

Hoffnung macht, dass Kirchengemeinde und ich Hand in Hand dabei sind, das Pfarrhaus für eine entsprechende Unterbringung vorzubereiten. Ich hoffe, dass zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Beitrags, weitere administrative Schritte Erfolg hatten. Auf jeden Fall ist der Wille bei allen Beteiligten sehr deutlich vorhanden und die Zusammenarbeit ist überaus erfreulich. Danke dafür! Soweit zunächst für den Moment. Weitere Informationen folgen.

Traurig stimmt mich Folgendes: derzeit sind zwei ukrainische Flüchtlinge, geflohen aus dem Kriegsgebiet, privat in einem hiesigen Haushalt untergebracht. Am letzten Mittwoch erreichte mich die Nachricht, dass das Auto der Flüchtlinge mit mindestens einem Ei beworfen wurde. Die entsprechenden Fotos liegen mir vor. Von einem Abdruck sehe ich ab. Falls jemand Hinweise hat, bitte bei mir melden. Der Vorfall muss zwischen Dienstagabend (22.3.) und Mittwochmorgen (23.3.) stattgefunden haben, an der Hauptstraße, etwa in Höhe der Kirche.

In den nächsten Wochen und Monaten wird die Unterbringung der aus dem Kriegsgebiet geflüchteten Menschen und deren Unterstützung ganz wichtig werden. Ich gehe davon aus, dass wir uns hier in Frenz, so wie ich es in allen Notlagen der letzten acht Jahre erfahren durfte, engagiert und hilfsbereit um die Menschen, die in einer schlimmen Notlage sind, kümmern, emphatisch und zugewandt.

Auch hierzu werde ich weiter informieren und auf Sie/Euch zukommen.

 

Ihr/Euer

Michael Hannappel,

Ortsbürgermeister